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Der
alte Eingang zum Kramermuseum
- hier
als Lehrerseminar 1921 |
...heute
ist ein rollstuhlgerechter
Zugang
möglich |
"Campunni"
en miniatur
Das Kramermuseum
zeigt u.a. in der ersten Etage ein wunderschönes Modell der alten
Stadt Kempen,
1929 von Peter
Bohnes ganz aus Holz hergestellt. Mehr Fotos:-KLICK

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Das
städtisches Kramer-Museum im Kulturforum Franziskanerkloster
Das
Museum trägt den Namen des bedeutsamen Kunstsammlers und Restaurators
Konrad Kramer (1853- 1917), der seine Schätze seiner Vaterstadt vermachte.
Das Städtische
Kramer-Museum wurde 1912 im Erdgeschoss des ehemaligen Franziskanerklosters,
einer barocken Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert, eingerichtet.
Grundstock
des Museums bildeten die kleine städtische Sammlung, wozu z.B. die
Ratskannen aus dem 17. Jahrhundert gehörten, die Sammlung des Kunst-
und Altertumsvereins und die Schenkung des Sammlers und Restaurators Konrad
Kramer. Kramer besaß eine umfangreiche und sehr qualitätvolle
Sammlung, die ihn über die Grenzen Kempens hinaus bekannt gemacht
hatte. Er vermachte der Stadt Kempen den größten Teil seiner
Bestände an Möbeln, sakralen Skulpturen, Waffen, Gemälden,
Zinn, Glas und Keramik mit der Auflage, das neue Museum nach ihm zu benennen.
Durch
Stiftungen, Schenkungen und Ankäufe wurde und wird die Museumssammlung
kontinuierlich vergrößert, so dass sie heute ein Spiegelbild
niederrheinischer Wohnkultur vom 16. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert
darstellt.
Das ehemalige
Franziskanerkloster
Das
Franziskanerkloster (siehe dort)
verdankt sein Entstehen dem Schmied Nikolaus Falver, der 1624 nach seiner
Abkehr vom Protestantismus als eine Art persönlicher Gegenreformation
sein Vermögen als Grundstock für ein Männerkloster bestimmt
hatte. In sein Wohnhaus zogen wenig später Franziskaner-Patres aus
Venlo ein. Ab 1627 wurden an der Burgstraße die ersten Klostergebäude
errichtet. 1640
konnte man die Kirche – die Paterskirche – einweihen.
Der
jetzt noch stehende große Klosterkomplex ist von 1746/47.1794 wandelte
die französische Armee das Kloster zunächst in ein Lazarett um,
bevor es säkularisiert wurde. 1811 ging es in das Eigentum der Stadt
über, die dort das Gymnasium Thomaeum unterbrachte.
Darunter
ist auch der Kölner Kurfürst Clemens August von Wittelsbach,
der sich maßgeblich für die Errichtung des Klosters im 18. Jahrhundert
eingesetzt hatte.
Die Sammlung
In
den barocken Klosterräumen bietet das Museum dem Besucher eine reichhaltige
Sammlung zur niederrh. Wohnkultur des 16. bis 20. Jahrhunderts (Möbel,
Kunst und Gemälde). Außerdem wird ein lebendiges Bild der Kempener
Stadtgeschichte um 1900 vermittelt. Im 1. Obergeschoss wird ein Teil der
umfangreichen Münzsammlung des Museums präsentiert.
Von
der ehemaligen Klosterküche ist die Herdstelle mit einer außergewöhnlich
großen Metallplatte, der sogenannten Takenplatte mit der Darstellung
des Urteils des Salomon von 1746 erhalten. Eingerichtet ist die Küche
heute mit Arbeits- und Gebrauchsgerät aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Im ehemaligen
Speisesaal des Klosters mit originalen weiß-blauen Kacheln und der
wunderschönen Stuckdecke befindet sich die Gemäldegalerie. Hier
werden für die Kempener Geschichte wichtige Persönlichkeiten
gezeigt.
In
der ehemaligen Pforte des Klosters ist der „Kunstraum Kempen“ eingerichtet,
in dem sich
avantgardistische Künstler präsentieren.
Besonders
umfangreich ist die Möbelsammlung mit typischen Stollentruhen, Barockschränken,
Schreibsekretären bis hin zu Möbeln der Gründerzeit und
des Jugendstils. |
Sakralkunst
in der Paterskirche
Seit
mehr als 25 Jahren vereinigt des Museum in der ehemaligen Franziskanerkirche,
der sogenannten Paterskirche, die beweglichen Kirchenschätze der Propsteipfarre
St. Mariae Geburt und des Städtischen Kramer-Museums.
In
den Kreuzgängen zeigen 19 Wandvitrinen Erzeugnisse des Kunsthandwerks
wie z.B. rheinisches Steinzeug, niederrheinische Irdenware, Fayencen, Glas
und Objekte aus Zinn, Kupfer, Messing und Bronze.
Das
in der gotisch-barocken Klosterkirche, eingerichtete Museum für Niederrheinische
Sakralkunst zeigt sakrale Gold- und Schmiedearbeiten sowie sakrale Plastiken
des 15. bis 19. Jahrhunderts; darunter zahlreiche Werke des bedeutenden
Kempener Goldschmieds Franz Xaver Hellner (1819 bis 1901).
Das
Museum bietet Führungen an, in denen Sie einen Einblick in die Geschichte
der sakralen Kunst bekommen. Hier finden sich noch originale Ausstattungsstücke
aus franziskanischer Zeit. Die originalgetreu rekonstruierte König-Orgel
von 1752 ist nicht nur ein kunsthistorisches Objekt, sondern thront dort
auch als klingendes Instrument. Die Kirche bietet somit den stilvollen
Rahmen für
die Präsentation
sakraler Objekte. Aus dem Bestand der Probsteipfarre sind vorwiegend
sakrale Goldschmiedearbeiten
und aus der Sammlung Konrad Kramer stammen die
wichtigen
spätgotischen Werke bedeutender niederrheinischer Bildschnitzer. |
Kontakt:
Museum für
Niederrheinische Sakralkunst Kempen
und Städtisches
Kramer-Museum
Im Kulturforum
Franziskanerkloster
Burgstr. 19
47906 Kempen |
Fon 02152
917264
Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Fr. Sa., So.,
Di., Mi. 11:00 - 17:00 Uhr
Do. 14:00
- 18:00 Uhr
Preise: 2
€ / erm. 1 € |
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