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Ansicht
der Innenseite
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Ansicht
heute
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Das
Kuhtor (Kuhpoort)
Bevor
es diesen prosaischen, aber wegen der vorgelagerten Weidegründe zutreffenden
Namen bekam, hieß es St. Nikolaus-Tor. Denn durch dieses Tor ging
es hinaus zur St. Niklas-Kapelle, die an der Schloot stand, dem Schlagbaum
in der kempischen Grenzlandwehr gegen Geldern. Die Kapelle wurde 1583 in
den Reformationswirren zerstört.
Der
schlichte, vierschrötige Turm des Kuhtores entstand um 1350. Er
überstand die Abrissaktionen vor 200 Jahren – zunächst, weil
sein Zustand noch relativ gut war – dann, weil man ihn als Stadtgefängnis
gut gebrauchen konnte.
Gegen
Ende des vorletzten Jahrhunderts brach dann die Debatte mit den altbekannten
Variationen zum Thema „Verkehrshindernis oder unverzichtbares Geschichtszeugnis“
auf. Die staatlichen Denkmalpfleger siegten über die kommunalen Stadterneuerer.
1895-98 wurde der Turm mit erheblichen Staatszuschüssen zu einer neugotischen
Toranlage herausgeputzt, mit einem weiteren Geschoß, Türmchen
und Erkern – zwar nicht unbedingt überlieferungsgetreu, aber schöner
als je zuvor. Quelle:
Radwanderweg-Niederrhein |
Vom Ring
aus gesehen (um 1910)
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Gleiches
Motiv 2009
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| Versch.
Großansichten
alter Photos des Kuhtors - von der Süd- und Nordseite: KLICK |
Von
den vier Stadttoren, die früher den Zugang zur Stadt Kempen sicherten,
ist nur noch der Torturm des Kuhtores erhalten.
Seinen Namen hat es von einer alten Viehtrift, die zu den saftigen Weiden
im nördlich gelegenen Bruch führte.
Die
moderne Nikolausstatue über der Tordurchfahrt erinnert daran, dass
man von hier zur Nikolauskapelle in Höhe der "Schloot" gelangte, einem
Grenzübergang zum Herzogtum Geldern. Fromme Darstellungen an solchen
Toren sollten der Andacht beim Verlassen der Stadt und der Abwehr von Gefahren,wie
Krieg und Pest dienen.
Von
1896 bis 1898 wurde das Kuhtor zu seiner
heutigen Gestalt
umgebaut.
An der unterschiedlichen
Ziegelfarbe erkennt man
noch deutlich,
wo das 3. Obergeschoss mit seinen
gotischen
Türmen aufgesetzt wurde.
Quelle:
Stadt Kempen |
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