-Straßen
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| Blick von
Norden auf den ehemaligen Franziskanergarten |
2007, gleiche
Blickrichtung auf das ehemlige Kreisgebäude |
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| Das ehem.
Hohenzollernbad (50er), ohne |
...und
(60er) mit dem Kreishaus daneben |
Die
Burgstraße
Benannt
wurde sie nach der 1396 - 1400 vom Kölner Erzbischof Friedrich von
Saarwerden errichteten Kurkölnischen Landesburg.)
In der Burgstraße wurde im ehemaligen Franziskanergarten
- dort, wo nach dem 2. Weltkrieg die Baracken (Foto links oben) des Lastenausgleichsamtes
standen - ein Funktionalgebäude (Richtfest Januar 1959) für die
damalige Kreisverwaltung errichtet.
Nach
der Gebietsreform, als 1975 der Kreissitz an Viersen fiel, waren
in dem Gebäude u.a. die Polizei, später die Volkshochschule untergebracht.
Doch auch dieser Gebäudekomplex ist fünfzig Jahre später
bereits Geschichte und wird nach jahrelangem Leerstand 2011 abgerissen.
 In
der Planung war bis Juni 2010 an dieser Stelle (kl. Foto des Modells,
links) das"Orsay-Center"; es soll nach erweiterten Planungen (Modell,
rechts) nun "Klosterhof" heißen.
Siehe auch
Franziskanerkloster. |
Das
Hohenzollernbad
Auch
das ehemalig repräsentante, und bei den Kempenern äußerst
beliebte Hohenzollernbad mußte weichen um bei der Stadtkernsanierung
Platz für die Anlage der Orsaystraße *) zu schaffen. Die Errichtung
eines städtischen Hallenbades wurde 1906 vom Stadtrat "zur bleibenden
Erinnerung an den heutigen Jubeltag, die Silberhochzeit des Kaiserpaares,
und als Denkmal echten Bürgersinns und unverbrüchlicher Treue
zum Hohenzollern-Herrscherhaus" vorgeschlagen. Neben städtischen Mitteln
sorgten die Arnold-Stiftung und ungenannte Wohltäter für die
finanziellen Grundlagen. Erst 1918 konnte der imposante Bau, der seinem
Anlaß entsprechend den Namen "Hohenzollernbad" erhielt, seiner Bestimmung
übergeben werden.
Neben
dem Schwimmbecken von 9 x 20 Metern Größe für sportliche
Aktivitäten, erfüllten Brause-, Wannen-, Schul- und Volksbäder
in einer Stadt, deren Häuser den damals geringen Standard in Sanitäranlagen
aufwiesen, über viele Jahre auch hygienische Funktionen. Das Hohenzollernbad
zählte anfangs zu den modernsten seiner Art. (Quelle:
Heimat-
& Geschichtsverein)
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| Der alte
Eingang zum Kramermuseum (Zur Seite Kramermuseum: KLICK!) |
Heute zieren
Skulpturen den Platz zwischen Kreishaus und Museum |
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| Die Burgstraße
heute |
...Häuser
an der Ostseite |
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| Das markante
und gut gepflegte Eckhaus an der Ecke Thomasstraße mit den Jugendstil-Elementen,
seit 1991 ein Denkmal, stammt aus dem 18. Jahrhundert. |
Die traditionsreiche
Straße hatte immer schon mit Papier, Druck und Buch zu tun: Hier
die ehemalige Buchdruckerei und heutige Buchhandlung Wissink. |
Ehemalige
Thomas-Druckerei - ein Verlagshaus mit Tradition
Die
"Thomasdruckerei + Verlag Engels & Co.“ ist bereits 1871 im heute denkmalgeschützten
Haus Burgstraße 30 gegründet worden. Dort arbeiteten in der
Blütezeit 70 Mitarbeiter.
Der
Thomas-Druckerei-Verleger Karl Wilhelm Engels, 1953 verstorben, war Widerstandskämpfer
gegen den Nazi-Terror. Den Verlag baute nach dem Krieg der ehemalige Kölner
Rundfunk-Redakteur Martin Rockenbach wieder auf. Nach Engels’ Tod 1953
ging der Verlag an seinen einstigen Prokuristen Rudolf Halbherr, 1971 an
die Eheleute Hümmeler.
Der Druckereibetrieb
- bei „Thomas“, wie die Kempener
früher sagten - lief bis 1976. Gedruckt
wurde dort u.a. „Die Nachfolge Christi“ des Thomas a Kempis. Thomas-Buchhandlung
und Westdeutsche Zeitung saßen im Haus Burgstraße 30 Wand an
Wand. Vorläufer der WZ war das „Niederrheinische Tageblatt“.
Heute befindet
sich dort die Thomas-Buchhandlung, mit Eingang an der Thomasstraße
- Zentrum des Kempener Literaturlebens.
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| Einige
Großansichten
alter Photos aus der Burgstraße: KLICK |
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*)
Orsay, Kempens Partnerstadt Orsay liegt im Departement Essonne, 25 Kilometer
südlich von Paris. Die Stadt hat 15 000 Einwohner.Sehenswert sind
das Nuklearforschungszentrum Saclay und die Universität der Naturwissenschaften.
Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde fand am 20. Mai 1973 statt. |